Videospiele

aktualisiert am 9. Dezember 2019

Videospiele

In der heutigen Zeit wachsen Kinder und Jugendliche mit den vielfältigen Angeboten digitaler Unterhaltungselektronik auf. Darunter fallen insbesondere auch Computer- und Videospiele, welche auf Konsolen, z.B. Xbox, Playstation, Nintendo Wii, oder Computer, Laptop, sowie Smartphone oder Tablet gespielt werden können.

Durch die rasant fortschreitende Entwicklung der Unterhaltungsmedien fällt es dabei vielen Eltern schwer, den Überblick zu behalten. Dadurch, dass diese nicht mit dieser Spielform aufgewachsen sind, mangelt es ihnen an Erfahrungen im Umgang mit virtuellen Spielen. Viele Eltern haben deshalb Sorgen, weil sie nicht beurteilen können, was von den Kindern gespielt wird und was sie erleben, wenn sie in virtuelle Welten eintauchen. 1Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.7

„Der Markt der Computer- und Videospiele ist […] sehr vielfältig und die Anforderungen an die Fähigkeiten der Spieler unterschiedlich – sowohl in positiver, als auch in negativer Hinsicht.“ 2Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.9

Videospiele kann man inhaltlich voneinander unterscheiden und in verschiedene Genres einteilen, die je nach Titel und Thema für unterschiedliche Altersklassen geeignet sind. „Eine Hilfe bei der altersangemessenen Auswahl von Computer- und Videospielen bieten die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware SelbstKontrolle (USK) […].“ 3Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.21

Es gibt verschiedene Spiel-Genres wie z.B. Action-Adventure, Denkspiele, Rollenspiele, Shooter, Strategiespiele etc. Davon geraten gerade die Shooter, die auch als „Killer- und Gewaltspiele“ bezeichnet werden, immer wieder in den Fokus der Medien.

Was versteht man unter Shooter Spielen?

„Der Spieler blickt meist aus der Perspektive (Ego-Perspektive) der Spielfigur auf das Geschehen und hat die Aufgabe einen bestimmten Ort der Spielwelt zu erreichen; trifft er auf gegnerische Figuren bzw. Mitspieler, muss er sie mit unterschiedlichsten (Schuss-) Waffen besiegen […]“ 4Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.13

„Der Begriff „Killerspiele“ war ursprünglich gar nicht auf Computer- und Videospiele […] [ausgerichtet; Anm. d. Verf.], sondern er fand Verwendung im Zusammenhang mit Paintball- und Laserdrome-Spielen. Ende der 1990er Jahre wurde er erstmals als Bezeichnung für gewalthaltige Computer- und Videospiele herangezogen. Auslöser hierfür waren Gewalttaten Jugendlicher, zu deren Hobbies Bildschirmspiele – insbesondere des Genres Ego-Shooter – gehörten.“ 5Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.13

Welche Risiken gibt es?

In gewalthaltigen Videospielen wird den Kindern eine falsche Vorstellung vermittelt. Probleme werden oftmals durch Gewalt gelöst. Die Welt scheint hier ein Ort allgegenwärtiger Bedrohung zu sein. Jüngere Kinder sind noch nicht dazu in der Lage, diese Welt- und Menschenbilder angemessen zu hinterfragen und zu verstehen.

Oftmals können Kinder und Jugendliche sich über Stunden mit Videospielen beschäftigen, weil es ihnen schwer fällt sich von einem faszinierenden Spiel zu lösen. Es ist also wichtig, der Nutzung Grenzen zu setzen, weil eine exzessive Nutzung viel Zeit in Anspruch nimmt, in der man sich auch anderweitig beschäftigen könnte. Verbringen die Kinder ihre Freizeit nur noch in der virtuellen Welt, kann dies zu einer Vereinseitigung von Interessen und Erfahrungen führen. 6Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.22

Was können Eltern tun?

Weil die Kinder immer häufiger auf Computer- und Videospiele zurückgreifen, stoßen Eltern immer wieder an ihre Grenzen. Im Folgenden werden einige Hilfestellungen gegeben, die den Alltag im Umgang mit Medien, insbesondere in Bezug auf Videospiele, innerhalb der Familie erleichtern sollen. 7Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.133

Kurze Tipps zu Videospielen:

Weitere (externe) Informationen

Nützliche Links:

Quellen & Literatur

Onlinequellen: s.u.

Literatur: s.u.

Quellen   [ + ]

1. Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.7
2. Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.9
3. Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.21
4, 5. Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.13
6. Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.22
7. Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.133
8. Kaminski, Winfried; Witting, Tanja: Digitale Spielräume – Basiswissen Computer- und Videospiele. Kopead München 2007, S.133-135
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