Social Media

aktualisiert am 9. Dezember 2019

Seit dem Web 2.0 findet die Kommunikation im Netz nicht mehr nur einseitig statt. Insbesondere über soziale Netzwerke ist es möglich, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und Inhalte wie Texte, Fotos und Videos sowohl mit ausgesuchten Freunden, als auch der weltweiten Öffentlichkeit zu teilen. Zu den bekanntesten sozialen Netzwerken zählt derzeit Facebook, auf dem aktuell 2,1 Milliarden Nutzer registriert sind. Aber auch Instagram, WhatsApp, Snapchat und YouTube werden täglich von zahlreichen Menschen genutzt, um sich mit Freunden oder Personen des öffentlichen Lebens in Verbindung zu setzen. Die Möglichkeiten sind vielseitig, doch bei der Verwendung dieser sozialen Netzwerke sind auch einige Regeln zu befolgen und Gefahren zu beachten.

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht zu den meist genutzten Social Media Plattformen. Außerdem erklären wir Ihnen, wie die Netzwerke jeweils zu bedienen sind und worauf Sie achten sollten, wenn Ihre Kinder darin unterwegs sind.

Verbreitete Plattformen und soziale Netzwerke

Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger nach der Anzahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) im Januar 2018 (in Millionen). Quelle: We Are Social; Hootsuite via de.statista.com (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181086/umfrage/die-weltweit-groessten-social-networks-nach-anzahl-der-user/)

Facebook

Vermutlich hat jeder schon mal von Facebook gehört. Selbst, wenn man noch nie in dem sozialen Netzwerk unterwegs war, so gibt es immer wieder zahlreiche Medienberichte. Zum einen wegen der großen Verbreitung – 2,13 Milliarden monatlich aktive Nutzer (Stand: 31.12.2017) 1https://newsroom.fb.com/company-info/ – aber auch wegen der Kritik im Umgang mit den Nutzerdaten. Auch wenn das soziale Netzwerk, das 2004 von Mark Zuckerberg entwickelt worden ist, zurzeit nicht mehr so viele junge Nutzer wie noch vor einigen Jahren erreicht 2„Facebook verliert junge Nutzer – doch „Zuck“ reagiert“ (12.02.2018) von Benedikt Kaufmann / Der Aktionär, abrufbar unter http://www.deraktionaer.de/aktie/facebook-verliert-junge-nutzer—doch–zuck–reagiert-359000.htm, so hat das Unternehmen hinter Facebook eine sehr große Bedeutung für das Internet. Durch die hohe Anzahl an Nutzern sind auf dem Netzwerk die unterschiedlichsten Gruppen mit teils extremen Ansichten vertreten, wodurch es bei Facebook häufig zu Fake News bzw. Extremismus und Hate Speech bzw. Cybermobbing kommen kann. Vor der Veröffentlichung eigener Beiträge und persönlicher Daten sollten sich die Nutzer zunächst über den Datenschutz informieren. Das soziale Netzwerk finanziert sich durch Werbung und gehört somit zu den Werbenetzwerken, die im Internet den größten Umsatz machen. 3„Onlinewerbung: Google und Facebook drängen andere Werbenetzwerke ins Abseits“ (19.06.2017) von Tobias Weidemann; abrufbar unter https://t3n.de/news/onlinewerbung-konzentration-google-facebook-duopol-831542/ Auf unserer Themenseite Werbung, Spam und Viren informieren wir darüber, an welchen Stellen und wie Facebook Werbung schaltet.

Übersicht:

  • Mindestalter laut Nutzungsbedingungen: 13 Jahre
  • Monatlich aktive Nutzer: 2,13 Milliarden (Dezember 2017)
  • Gegründet: Von Mark Zuckerberg im Jahr 2004
  • Hauptfunktionen:
    • Posten von Texten, Fotos und Videos
    • Andere Beiträge kommentieren, teilen oder mit Reaktionen kennzeichnen
    • Nachrichten mit „Freunden“ austauschen
    • Gruppen für Organisation oder Interessengemeinschaften
    • Veranstaltungen erstellen bzw. beitreten (öffentlich oder privat)
    • Abonnieren von öffentlichen Seiten (von Organisationen, Medienunternehmen etc.)

Mindestalter

Nach den Nutzungsbedingungen von Facebook müssen die Nutzer in Deutschland mindestens 13 Jahre alt sein. 4Facebook Nutzungsbedingungen; abrufbar unter https://www.facebook.com/legal/terms Für Jugendliche bis 17 Jahren, die sich bei Facebook anmelden, wird ein Konto mit strengeren Privatspähre-Einstellungen erstellt, die sich erst ab dem 18. Lebensjahr ändern lassen. So können minderjährige Nutzer bei Facebook keine Beiträge posten, die öffentlich einsehbar sind. Eltern sollten mit ihren Kindern dennoch über den richtigen Umgang mit dem sozialen Netzwerk sprechen und zusammen entscheiden, welche Daten sie von sich preisgeben. Bei Kindern unter 13 Jahren ist es ratsam darauf zu achten, ob diese entgegen der Nutzungsbedingungen möglicherweise dennoch ein Konto mit falscher Altersangabe erstellen. 5„Ab wie viel Jahren ist Facebook und ab welchem Alter kann man sich anmelden?“ (07.12.2017) von Christin Richter; abrufbar unter http://www.giga.de/unternehmen/facebook/specials/ab-wie-viel-jahren-ist-facebook-und-ab-welchem-alter-kann-man-sich-anmelden/ Haben die Kinder unter 13 Jahren freien Zugriff auf einen Computer oder ein Smartphone mit Internetanschluss, so ist es ratsam, die Internetseite sowie die Apps von Facebook mithilfe von technischen Schutzmaßnahmen zu sperren.

YouTube

Das Videoportal gehört ähnlich wie Facebook zu den Veteranen der noch heute weit verbreiteten sozialen Netzwerke. Nach der Gründung im Februar 2005 wurde es ein Jahr später von Google übernommen. Zu der Grundfunktion gehört seit Beginn das Hochladen und Teilen von privaten Videos, die von Millionen anderen Nutzern angesehen werden können. Das Netzwerk beeindruckt immer wieder mit seinen hohen Statistiken. Bereits 2006 wurden täglich etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen. Im Mai 2013 wurden pro Minute über 100 Stunden Videomaterial auf die Plattform geladen. 6„Durchschnittlicher Upload von Videomaterial bei YouTube pro Minute in ausgewählten Monaten von Mai 2008 bis Juli 2015 (in Stunden)“, Quelle: YouTube/Statista; abrufbar unter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207321/umfrage/upload-von-videomaterial-bei-youtube-pro-minute-zeitreihe/ Weitere Infos zu YouTube gibt es unter dem Thema Video- und Filmplattformen.

Übersicht:

  • Mindestalter laut Nutzungsbedingungen: 13 Jahre
  • Monatlich aktive Nutzer: 1,5 Milliarden (Januar 2018)
  • Gegründet: Von Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim im Jahr 2005
  • Hauptfunktionen:
    • Videos hochladen, anschauen und kommentieren
    • Filme ausleihen und anschauen
    • Kanäle von anderen Nutzern abonnieren

Mindestalter

Für den reinen Konsum der meisten Videos ist kein Google-Konto erforderlich, daher kann sich prinzipiell jeder mit einem Computer, Tablet oder Smartphone und Internetanschluss die Inhalte auf YouTube anschauen. Pornografische oder gewalttätige Videos widersprechen den Nutzungsbedingungen von YouTube und dürfen nicht hochgeladen werden 7https://support.google.com/youtube/answer/2802002?hl=de. Bei Verstoß wird das Video bzw. das Konto gelöscht. Falls ein Video jedoch primär pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Zwecken dient, kann es dennoch erlaubt sein. Trifft beides zu, so soll eine Altersbeschränkung dafür sorgen, dass Minderjährige solche Inhalte nicht sehen. Ein eingeschränkter Modus 8https://support.google.com/youtube/answer/174084 filtert zusätzlich potenziell jugendgefährdende Inhalte heraus. Trotzdem sollten Eltern darauf achten, welche Inhalte sie sich auf YouTube anschauen und im Zweifelsfall mit ihnen darüber reden. Siehe auch How To: Medienerziehung.

WhatsApp

Auf den ersten Blick ist gar nicht genau klar, ob der Messenger WhatsApp zu den klassischen sozialen Netzwerken gehört. Der 2009 gegründete Nachrichtendienst bietet jedoch einige zusätzliche Funktionen, die ihn von klassischen Instant-Messaging-Diensten unterscheiden. WhatsApp ermöglicht neben der Kommunikation mit Einzelpersonen (wie bei der SMS) auch Chats für Gruppen mit bis zu 256 Mitgliedern 9https://www.whatsapp.com/features/ und eine Funktion, um Statusnachrichten als „Story“ mit Text, Bildern und Videos zu veröffentlichen. Zusätzlich bietet WhatsApp Sprach- und Videotelefonie. Die Nachrichten können neben Text auch Fotos, Videos, Audiodateien, Sprachaufzeichnungen, Kontakt- und Standortdaten enthalten und sind laut WhatsApp mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor dem Zugriff fremder Personen gesichert. Tests ergaben allerdings, dass der Messenger in der Vergangenheit einige Probleme mit der Verschlüsselung hatte, weshalb Kritiker den Messenger noch immer nicht als absolut abhörsicheren Kommunikationsdienst sahen. 10„Test: Hinter den Kulissen der WhatsApp-Verschlüsselung“ (08.04.2016) von Fabian A. Scherschel / Heise Online; abrufbar unter https://www.heise.de/security/artikel/Test-Hinter-den-Kulissen-der-WhatsApp-Verschluesselung-3165567.html Im Januar 2018 zählte WhatsApp weltweit 1,5 Milliarden Nutzer und ist damit der am meisten verwendete Messenger. In Deutschland ist WhatsApp insbesondere unter den 14- bis 19-Jährigen Internetnutzern beliebt. 11„Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von WhatsApp weltweit in ausgewählten Monaten von April 2013 bis Januar 2018 (in Millionen)“ (2018), Quelle: WhatsApp/Statista; abrufbar unter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/285230/umfrage/aktive-nutzer-von-whatsapp-weltweit/

Zur Unterseite: WhatsApp

Übersicht:

  • Mindestalter laut Nutzungsbedingungen: 13 Jahre
  • Monatlich aktive Nutzer: 1,5 Milliarden (Januar 2018)
  • Gegründet: Von Brian Acton und Jan Koum im Jahr 2009
  • Hauptfunktionen:
    • Textnachrichten und andere Medien mit Kontakten austauschen
    • Gruppenchats mit bis zu 256 Teilnehmern
    • Fotos oder Videos in der eigenen Story veröffentlichen

Mindestalter

Für WhatsApp ist ein Mindestalter von 13 Jahren vorgesehen. 12WhatsApp Nutzungsbedingungen; abrufbar unter https://www.whatsapp.com/legal/?l=de#terms-of-service In der Realität nutzen allerdings auch viele Kinder unter 13 Jahren den Messenger, da diese darüber mit ihren Freunden kommunizieren wollen. 13„Basisuntersuchungen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen“ / „JIM-Studie 2016 “ vom Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest; abrufbar unter http://www.mpfs.de/studien/jim-studie/2016/ Beschränkt sich die Kommunikation auf einen kleinen, überschaubaren Kreis von Freunden, so können Eltern ihren Kindern die Nutzung von WhatsApp erlauben. Dabei ist es aber ratsam darauf zu achten, mit wem die Kinder schreiben und was für Inhalte sie verschicken bzw. von ihren Kontakten empfangen. Insbesondere in Gruppen, aber auch in Einzelchats, kann es unter jüngeren Kindern schnell zu Mobbing kommen. Bei Anzeichen sollten die Eltern umgehend das Gespräch mit ihren Kindern und möglicherweise auch mit den Kontakten suchen. Bei dem Versand pornografischer oder anderer jugendgefährdender Inhalte und Sexting sind möglicherweise strengere Maßnahmen erforderlich.

Instagram

Instagram ist im Jahr 2010 erschienen und diente zum einfachen Bearbeiten und Veröffentlichen von Fotos, die mit dem Handy aufgenommen wurden. Nur zwei Jahre später kaufte Facebook Instagram für eine Milliarde Dollar – zu diesem Zeitpunkt eine Rekordsumme für einen Fotodienst. Seitdem entwickelte sich Instagram zu einem der beliebtesten sozialen Netzwerke. Allein in Deutschland gibt es 9 Millionen Nutzer 14„Statistiken zur Social-Media-Nutzung in Deutschland“ (05.06.2017) von Maximilian Keil; abrufbar unter https://blog.hubspot.de/marketing/social-media-in-deutschland. Weltweit gibt es über 800 Millionen Nutzer, von denen 500 Millionen Personen in dem Netzwerk täglich unterwegs sind. Mit der Zeit sind immer neue Funktionen hinzugekommen. Neben Fotos können mittlerweile auch kurze Videos (bis zu eine Minute), Stories – ähnlich wie bei Snapchat – oder Livestreams geteilt werden. Beliebt bei der jungen Zielgruppe sind auch die sogenannten „Boomerangs“, bei denen ein drei-sekündiger Clip aufgezeichnet und in einer Endlosschleife wiedergegeben wird.

Übersicht:

  • Mindestalter laut Nutzungsbedingungen: 13 Jahre
  • Täglich aktive Nutzer: 800 Millionen
  • Gegründet: Von Kevin Systrom und Mike Krieger im Jahr 2010
  • Hauptfunktionen:
    • Fotos bzw. kurze Videos veröffentlichen
    • Beiträge anderer Nutzer ansehen
    • Anderen Nutzern folgen
    • Inhalte der eigenen Story hinzufügen
    • Direktnachrichten an andere Nutzer schicken
    • Hashtags erstellen und folgen

Mindestalter

Auch für Instagram gilt laut Nutzungsbedingungen das Mindestalter von 13 Jahren. 15Instagram Nutzungsbedingungen; abrufbar unter https://www.facebook.com/help/instagram/478745558852511/?helpref=hc_fnav Zwar gibt es keine explizit pornografischen oder gewalttätigen Inhalte, da diese nicht erlaubt und mithilfe von Algorithmen automatisch entfernt werden, 16„Künstler leiden unter der Zensur durch Instagram und Facebook“ (16.02.2018) von Charlotte Bastam/jetzt.de; abrufbar unter https://www.jetzt.de/digital/instagram-und-facebook-kuenstler-leiden-unter-der-zensur trotzdem können die Inhalte auf dem Netzwerk die Entwicklung von Kindern stark beeinflussen. Problematisch könnten so beispielsweise Fotos von leichtbekleideten Models sein, die ihren „perfekten“ dünnen Körper präsentieren. Viele Jugendliche sehen solche Instagram-Models als Vorbild und könnten durch den Drang, auch so auszusehen wie sie, Magersucht entwickeln. 17„Wie Instagram Magersucht triggert“ (04.08.2016) von derStandard.at; abrufbar unter https://derstandard.at/2000042327739/Wie-Instagram-Magersucht-triggert Bei solchen Anzeichen sollten Erwachsene unbedingt mit ihren Kindern sprechen und im Extremfall eine Beratungsstelle aufsuchen.

Twitter

Im Vergleich zu den zuvor genannten sozialen Netzwerken bietet der Mikroblogging-Dienst Twitter, der seit 2006 besteht, nur relativ wenig Funktionen. Die Hauptfunktion besteht darin, dass Nutzer Textmitteilungen mit einer Länge von maximal 140 Zeichen veröffentlichen können. Zahlreiche Prominente, Politiker, Organisationen und Medienunternehmen nutzen das soziale Netzwerk häufig, um kurze Statements zu veröffentlichen und ihre Meinung zu äußern. Der zurzeit amtierende amerikanische US-Präsident Donald Trump verwendet Twitter beispielsweise gerne als Sprachrohr für teilweise populistische und provozierende Aussagen, die häufig in den Medien zitiert werden.

Übersicht:

  • Mindestalter laut Nutzungsbedingungen: 13 Jahre
  • Monatlich aktive Nutzer: 330 Millionen (Januar 2018)
  • Gegründet: Von Jack Dorsey, Noah Glass, Biz Stone, Evan Williams im Jahr 2006
  • Hauptfunktionen:
      • Textmitteilungen mit bis zu 140 Zeichen veröffentlichen, es können Links, Hashtags und Fotos angehängt werden
      • Anderen Nutzern folgen
      • Nach Hashtags suchen bzw. nach Trends sortieren

Snapchat

Ebenfalls wie WhatsApp ist auch Snapchat ein Instant-Messaging-Dienst, der vor allem bei jüngeren Generationen verbreitet ist. Mit 255 Millionen Nutzern weltweit ist der Dienst allerdings nicht so weit verbreitet wie der zu Facebook gehörende Messenger. Im Gegensatz zu WhatsApp konzentrierte sich Snapchat zunächst darauf, Bilder an andere Nutzer zu verschicken, die dem Empfänger nur für eine einstellbare Zeit von bis zu zehn Sekunden auf dem Display angezeigt werden. Anders als bei vielen ähnlichen Messenger-Diensten werden die versendeten Bilder nicht auf dem Smartphone gespeichert. Fertigt der Empfänger mit einer Funktion seines Handys einen Screenshot an, so wird der Versender darüber benachrichtigt. Mithilfe von Filtern und Smileys können die sogenannten Snaps dekoriert werden. Besonders beliebt ist die Funktion, das eigene Gesicht durch andere animierte Grafiken zu ersetzen, die die Bewegungen des eigenen Gesichts imitieren. Auch können die Snaps in der eigenen Story veröffentlicht werden, die für ausgewählte Kontakte 24 Stunden sichtbar bleibt. Nach Snapchat implementierten auch andere Messaging-Anbieter und soziale Netzwerke wie Instagram, WhatsApp und Facebook eine solche Story-Funktion.

Übersicht:

  • Mindestalter laut Nutzungsbedingungen: 13 Jahre
  • Monatlich aktive Nutzer: 255 Millionen (Januar 2018)
  • Gegründet: Von Robert Murphy und Evan Spiegel im Jahr 2011
  • Hauptfunktionen:
    • Fotos mit Filter dekorieren und an andere Nutzer verschicken
    • Nach einer gewählten Zeit verschwinden die Fotos wieder beim Empfänger und werden nicht gespeichert
    • Fotos oder Videos in der eigenen Story veröffentlichen

Dadurch, dass versendete Fotos dem Empfänger nur für einen kurzen Zeitraum angezeigt und nicht automatisch gespeichert werden, verwenden einige Nutzer die App, um etwa intime Fotos an enge Freunde zu verschicken. Allerdings gibt es Methoden und andere Apps, mit denen die Fotos dennoch gespeichert und an dritte Personen weitergegeben werden können. Im Oktober 2014 könnten zwei solcher Apps gehackt worden sein, wodurch mehr als 100.000 private Fotos im Internet unter dem Stichwort „The Snappening“ (in Anlehnung an „The Fappening“, wobei Nacktfotos von zahlreichen Prominenten im Netz gelandet sind) veröffentlicht wurden. 18„Hackers Access At Least 100,000 Snapchat Photos And Prepare To Leak Them, Including Underage Nude Pictures“ (10.10.2014) von James Cook; abrufbar unter http://www.businessinsider.com/snapchat-hacked-the-snappening-2014-10?IR=T Zum Schutz der eigenen Privatsphäre sollten Nutzer daher darauf achten, welche Inhalte sie an wen verschicken. Siehe dazu auch das Thema Sexting.

Quellen & Literatur

Onlinequellen: s.u.

Literatur: s.u.

Quellen   [ + ]

1. https://newsroom.fb.com/company-info/
2. „Facebook verliert junge Nutzer – doch „Zuck“ reagiert“ (12.02.2018) von Benedikt Kaufmann / Der Aktionär, abrufbar unter http://www.deraktionaer.de/aktie/facebook-verliert-junge-nutzer—doch–zuck–reagiert-359000.htm
3. „Onlinewerbung: Google und Facebook drängen andere Werbenetzwerke ins Abseits“ (19.06.2017) von Tobias Weidemann; abrufbar unter https://t3n.de/news/onlinewerbung-konzentration-google-facebook-duopol-831542/
4. Facebook Nutzungsbedingungen; abrufbar unter https://www.facebook.com/legal/terms
5. „Ab wie viel Jahren ist Facebook und ab welchem Alter kann man sich anmelden?“ (07.12.2017) von Christin Richter; abrufbar unter http://www.giga.de/unternehmen/facebook/specials/ab-wie-viel-jahren-ist-facebook-und-ab-welchem-alter-kann-man-sich-anmelden/
6. „Durchschnittlicher Upload von Videomaterial bei YouTube pro Minute in ausgewählten Monaten von Mai 2008 bis Juli 2015 (in Stunden)“, Quelle: YouTube/Statista; abrufbar unter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207321/umfrage/upload-von-videomaterial-bei-youtube-pro-minute-zeitreihe/
7. https://support.google.com/youtube/answer/2802002?hl=de
8. https://support.google.com/youtube/answer/174084
9. https://www.whatsapp.com/features/
10. „Test: Hinter den Kulissen der WhatsApp-Verschlüsselung“ (08.04.2016) von Fabian A. Scherschel / Heise Online; abrufbar unter https://www.heise.de/security/artikel/Test-Hinter-den-Kulissen-der-WhatsApp-Verschluesselung-3165567.html
11. „Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von WhatsApp weltweit in ausgewählten Monaten von April 2013 bis Januar 2018 (in Millionen)“ (2018), Quelle: WhatsApp/Statista; abrufbar unter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/285230/umfrage/aktive-nutzer-von-whatsapp-weltweit/
12. WhatsApp Nutzungsbedingungen; abrufbar unter https://www.whatsapp.com/legal/?l=de#terms-of-service
13. „Basisuntersuchungen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen“ / „JIM-Studie 2016 “ vom Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest; abrufbar unter http://www.mpfs.de/studien/jim-studie/2016/
14. „Statistiken zur Social-Media-Nutzung in Deutschland“ (05.06.2017) von Maximilian Keil; abrufbar unter https://blog.hubspot.de/marketing/social-media-in-deutschland
15. Instagram Nutzungsbedingungen; abrufbar unter https://www.facebook.com/help/instagram/478745558852511/?helpref=hc_fnav
16. „Künstler leiden unter der Zensur durch Instagram und Facebook“ (16.02.2018) von Charlotte Bastam/jetzt.de; abrufbar unter https://www.jetzt.de/digital/instagram-und-facebook-kuenstler-leiden-unter-der-zensur
17. „Wie Instagram Magersucht triggert“ (04.08.2016) von derStandard.at; abrufbar unter https://derstandard.at/2000042327739/Wie-Instagram-Magersucht-triggert
18. „Hackers Access At Least 100,000 Snapchat Photos And Prepare To Leak Them, Including Underage Nude Pictures“ (10.10.2014) von James Cook; abrufbar unter http://www.businessinsider.com/snapchat-hacked-the-snappening-2014-10?IR=T
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