Internetfallen

aktualisiert am 24. Februar 2020

Internetfallen sind allgegenwärtig. Sei es bei den Themen Video- & Musik-Streaming, -Downloading, bei Onlinekäufen sowie der alltäglichen Kommunikation via E-Mail. Im Verlauf dieser Seite finden Sie Antworten auf viele Fragen, welche Sie sich stellen oder stellen sollten, wenn Sie und/oder Ihre Kinder sich im Internet bewegen. Erleben Sie keine bösen Überraschungen, hohe Rechnungen, eine unkontrollierte Verbreitung Ihrer persönlichen Daten oder regelmäßige Betrügereien mit Ihren Bankdaten. Tipps sowie die gegenwärtigen rechtlichen Situationen, rechtliche Konsequenzen und Links zu hilfreichen Tools, Gesetzestexten und Programmen werden im Verlauf dieser Seite für Sie aufbereitet.

Illegales Streaming

Das Streaming erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit, da es den/dem NutzerInnen eine nahezu unendliche Vielfalt an Video- und Musikinhalten auf Abruf ermöglicht. Voraussetzung dafür ist eine Internetverbindung mit hoher Bandbreite.

Im Gegensatz zum Download werden beim Streaming Datensätze lediglich zwischengespeichert und nicht dauerhaft verfügbar gemacht. Nach der Wiedergabe werden diese temporär gespeicherten Daten anschließend wieder gelöscht. 1https://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-18145/downloads-film-bloss-keine-blockbuster_aid_505236.html 2https://www.n-tv.de/ratgeber/Downloads-in-der-Grauzone-article7324026.html 3https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming 4Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg

Neben legalen Abo-Anbietern wie Netflix, Amazon oder Spotify erfreuen sich auch kostenlose Videoportale wie YouTube, die sich größtenteils durch Werbung finanzieren, großer Beliebtheit. Auch die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehanstalten bieten mit ihren Mediatheken mittlerweile eine Vielzahl an digitalen Inhalten auf Abruf an.

Doch obwohl das Angebot an legalen Plattformen stetig wächst, bleiben illegale Plattformen weiterhin bestehen und sind durch Suchmaschinen jederzeit leicht zu finden. 5https://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-18145/downloads-film-bloss-keine-blockbuster_aid_505236.html 6Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloses Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.

Neueste Serien und Blockbuster Filme auf Abruf, Fußballspiele in Echtzeit – ohne Abo und ohne Kosten. Ist das eigentlich legal?

Bisher bewegten sich NutzerInnen, die illegal streamten, in einer juristischen Grauzone, da die Inhalte zwischengespeichert und nicht dauerhaft heruntergeladen wurden. Lediglich die Betreiber dieser Portale wurden juristisch verfolgt. Doch der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im Oktober 2018 ein rechtsweisendes Urteil getroffen, welches besagt, dass eine Urheberrechtsverletzung auch dann vorliegt, wenn illegal im Internet gestreamt wird. 7https://praxistipps.chip.de/download-von-youtube-videos-legal-oder-nicht_9496 8https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming 9https://www.zeit.de/digital/internet/2019-02/illegales-streaming-filesharing-netflix-urheberrecht/seite-2

Wie erkennt man illegale Streaming-Inhalte?

Einen illegalen Stream erkennt man oft daran, dass das Angebot des Anbieters unseriös erscheint und bspw. eine bessere Bildqualität durch das Bezahlen einer Gebühr angeboten wird. Auch wenn ein Angebot nur dann nutzbar ist, wenn man die Beschränkung von Film- und Sportrechten auf bestimmte Länder umgehen muss, ist der Stream sehr wahrscheinlich illegal. Grundsätzlich gilt es immer zu hinterfragen, warum ein neuer Kinofilm, eine neue Serie oder ein Livesport-Event kostenlos zum Abruf angeboten wird und ob es hierbei um einen illegalen Kontext handeln kann. 10https://www.focus.de/digital/praxistipps/anwalt-zu-eugh-urteil-das-muessen-streaming-nutzer-jetzt-beachten-um-geldstrafen-zu-vermeiden_id_7041521.html

Welche Konsequenzen hat illegales Streaming? 11https://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-18145/downloads-film-bloss-keine-blockbuster_aid_505236.html 12Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. 13Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloes Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.

Wird ein Video auf einer Plattform gestreamt, wird die IP Adresse der NutzerInnen gespeichert und kann somit zurückverfolgt werden. 14Köhler, Thomas R. (2012): Die Internetfalle – Google+, Facebook, Staatstrojaner – Was Sie für Ihren sicheren Umgang mit dem Netz wissen müssen. Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch. 15Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloses Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.

Wem ein illegaler Stream nachgewiesen wird, dem drohen Kosten von 150€ pro Verfahren. Entstehen durch diverse Streams auf unterschiedlichen Portalen gleich mehrere Abmahnungen, so können die Kosten schnell in die Höhe schießen! 16https://www.focus.de/digital/praxistipps/anwalt-zu-eugh-urteil-das-muessen-streaming-nutzer-jetzt-beachten-um-geldstrafen-zu-vermeiden_id_7041521.html 17https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming 18https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming 19https://www.zeit.de/digital/internet/2019-02/illegales-streaming-filesharing-netflix-urheberrecht/seite-2 20Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloses Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.

Riskant bleibt das illegale Streaming in jedem Fall – viele Anbieter versuchen während des Abrufens illegaler Inhalte, sogenannte Malware oder Viren auf dem Computer des Nutzers zu installieren. Die Verbraucherzentrale Brandenburg 21https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/ warnte zudem vor kostenpflichtigen Abo-Fallen, denen man schnell und oft ohne es zu bemerken zum Opfer fallen kann. 22https://www.watchlist-internet.at/news/bekannte-abzocke-websites-auf-einen-blick/

Downloads

Das Downloaden von Filmen und Musik im Internet wird immer beliebter. Ebenso groß ist allerdings auch die Verunsicherung, was erlaubt ist und was nicht.

Bei Filmen und Videos im Netz gilt grundsätzlich: Wenn urheberrechtlich geschützte Inhalte kostenfrei zum Download bereitgestellt werden, kann die/der NutzerIn sicher sein, dass er sich im illegalen Bereich bewegt. Denn sowohl das Einstellen, als auch das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Inhalten ist illegal. Auch bei Kinofilmen ist Vorsicht geboten: Aktuelle Blockbuster landen nie mit der Zustimmung der Filmstudios kostenlos im Netz! Legal wäre das Herunterladen nur, wenn der Urheber selbst das Video oder den Film eingestellt hätte. 23Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. 24Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloses Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nutzt lieber legale Alternativen, wie z.B. das kostenlose Videoportal „MyVideo“. In den Mediatheken von ARD und ZDF können viele TV-Sendungen völlig legal runtergeladen oder gestreamt werden. Aktuelle Filme gibt es in Online-Videotheken, wie z.B. Maxdome. 25https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming

Für Musik im Internet gilt grundsätzlich: Das Hochladen von urheberrechtlich geschützter Musik ist immer illegal. Das Downloaden von Musik ist allerdings dann erlaubt, sobald durch den Download nicht das Urheberrecht verletzt wird und der Urheber seine Musik klar ersichtlich kostenlos als Download zur Verfügung stellt. 26https://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-18145/downloads-musik-siebenmal-kopieren-ist-erlaubt_aid_505383.html 27Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg.

Eine rechtliche Grauzone stellt der beliebte „Free Youtube to MP3 Converter“ dar. Die AGB von YouTube untersagen zwar das Herunterladen der Musik, sobald man aber kein eingeloggter Nutzer ist, hat man den AGB auch nicht zugestimmt. Die Webseite Youtube-MP3.org wurde durch die Betreiber der Webseite freiwillig vom Netz genommen, um einer millionenschweren Klage der Musikindustrie zu entkommen. 28https://praxistipps.chip.de/download-von-youtube-videos-legal-oder-nicht_9496 29https://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-18145/downloads-musik-siebenmal-kopieren-ist-erlaubt_aid_505383.html 30https://www.it-recht-kanzlei.de/musikvideos-youtube-runterladen.html 31https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming

Es entstehen durch das Herunterladen Kopien für den privaten Gebrauch aus einer legalen Quelle – aber es muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass man sich bei diesem Fall aktuell noch in einer Grauzone bewegt, welche dieses Vorgehen derzeit noch nicht unterbindet/verbietet, aber durch eine neue Gesetzesregelung kann das Nutzen dieser Grauzone jederzeit illegal werden. 32https://praxistipps.chip.de/download-von-youtube-videos-legal-oder-nicht_9496 33https://www.it-recht-kanzlei.de/musikvideos-youtube-runterladen.html 34Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. 35Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloses Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.

Wer aber auch hier auf Nummer sicher gehen möchte, nutzt lieber legale Alternativen wie zum Beispiel die Plattform „Jamedo“, auf der lizenzfreie Musik kopiert und weitergegeben werden darf. 36https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming

Das illegale Downloaden von Filmen und Musik im Internet kann juristische und finanzielle Folgen haben. Beispielsweise drohen dem Nutzer Unterlassungserklärungen von Abmahnanwälten mit bis zu 1.000 Euro Anwaltskosten oder mehr pro Verfahren sowie Schadensersatzzahlungen. Wenn der Nutzer selbst Inhalte hochgeladen hat, kann das sogar mit Haftstrafen geahndet werden. 37https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming 38https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming 39https://www.zeit.de/digital/internet/2019-02/illegales-streaming-filesharing-netflix-urheberrecht/seite-2 40Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. 41Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloses Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.

Onlinekäufe

Altersabfrage im Netz – im § 9 JuSchG ist festgelegt, dass in „Gaststätten, Verkaufsstellen oder allgemein in der Öffentlichkeit“ keine alkoholischen Getränke an Kinder und Jugendliche ausgeschenkt werden dürfen. Der Onlinekauf ist eine Grauzone und nicht definiert. Kleine Anbieter fragen oftmals in ihren Onlineshops weder das Alter noch eine Verifizierung ab. Somit könnten Minderjährige Alkohol kaufen sowie unkontrolliert missbräuchlich konsumieren und die Erziehungsberechtigten würden potentiell die gesetzliche Aufsichtspflicht verletzen.

Abofallen – Kunden werden mit IQ-Tests, Horoskopen, Routenplanern oder ähnlichen Angeboten gelockt. Zur Nutzung muss die/der KundeIn sich registrieren und schließt meistens im Zuge dessen einen kostenintensiven Vertrag ab. Die Vertragsbedingungen sind oftmals in sehr langen AGB versteckt oder sind kaum ersichtlich auf der Homepage genannt, z.B. in einer hellgrauen Schrift auf weißem Hintergrund. Es handelt sich hierbei um eine Grauzone, da die Kosten angegeben werden, der Kunde sich derer aber bei Vertragsabschluss nicht bewusst ist. 42https://www.channelpartner.de/a/die-10-fiesesten-online-fallen,2542699?%20r=862659828681314&lid=298864&pm_ln=49 Man kann sich über betrügerische Seiten informieren 43https://www.watchlist-internet.at/news/bekannte-abzocke-websites-auf-einen-blick/ oder diese selber melden. Rechtlich kann man gegen die Anbieter solcher Angebote kaum vorgehen und man kann nur durch sensiblen Umgang mit dubiosen Seiten und der gründlichen Lektüre der AGB schützen. Hier finden Sie von der Verbraucherzentrale Musterbriefe um Abofallen zu kündigen sowie Musterbriefe zu den Themen Spam & Datenschutz, Abzocker, Internet-Anschluss, Downloads & Urheberrecht.

Persistente CookiesCookies mit langer Lebenszeit, die eine länger dauernde Protokollierung des Surfverhaltens von NutzernInnen ermöglichen und wiederkehrende Nutzer auf einer Website erkennen können (wobei Erkennen sich auf das Wiedererkennen des Browsers bezieht, persönliche Daten zum Anwender liegen damit zunächst nicht oder noch nicht vor). Da eine Nutzung von Cookies erfragt respektive im Browser eine Automatisierung eingerichtet ist, gibt es keine relevante Strafverfolgung. 44Köhler, Thomas R. (2012): Die Internetfalle – Google+, Facebook, Staatstrojaner – Was Sie für Ihren sicheren Umgang mit dem Netz wissen müssen. Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch. Hier eine Anleitung zum Blocken von Cookies in den gängigsten Web-Browsern (Chrome, Mozilla, Explorer, Opera). Der Browser Opera bietet eine integrierte IP-Verschleierung auf VPN-Basis, dieses Alleinstellungsmerkmal bietet die Konkurrenz von Mozilla und Google nicht an. Abschließend finden Sie hier eine Liste von Spezialbrowsern zum sicheren und/oder anonymen Surfen.

In-App-Käufe – Hinter den meisten Online-Diensten, die unentgeltlich sind, verbergen sich in vielen Angeboten versteckte Kosten. Zum Beispiel sind kostenlose Apps oft mit dem Hinweis „In-App-Käufe“ versehen. Dies bedeutet, dass die App zwar kostenlos ist, aber innerhalb der App Käufe möglich sind, um beispielsweise alle Funktionen in vollem Umfang nutzen zu können. Insbesondere bei Gratisangeboten ist Vorsicht angeraten. Hinter Lockangeboten, wie kostenfreien Recherchen oder Warenproben, Klingeltönen und Gutscheinen, stehen oft hohe Rechnungen oder Abonnements. Selbst beim bewussten Kauf einer App oder Funktion lauern Fallen. So sind Abonnements oftmals als einmalige Käufe getarnt, oder die entstehenden Gebühren werden nicht auf den ersten Blick ersichtlich. 45https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/apps-und-software/ingame-und-inappkaeufe-wenn-virtueller-spielspass-teuer-wird-12941

Kurze Tipps zum Thema Kostenfallen:
– Suchen Sie das offene Gespräch mit Ihren Kindern und klären Sie diese über mögliche Kostenfallen auf.
– Stellen Sie eventuell Regeln auf die besagen, dass die Kinder Dinge online kaufen dürfen, aber vorher Rücksprache mit Ihnen halten sollten.
– Manche Geräte bieten die Möglichkeit technische Schutzmaßnahmen einzurichten, wie z.B. eine Passwortabfrage vor jedem Kauf.

E-Mails

Auch E-Mails fallen oft in die Rubrik der Internetfallen, die bei ahnungslosen und gutgläubigen E-Mail Kontoinhabern mit ungewollt abgeschlossenen Abonnements, gehackten Online-Accounts, plötzlich verschwundenem Geld vom Konto oder hohen Rechnungen einhergehen. 46Federrath, Hannes (1998): Anonymität, Authentizität und Identifizierung im Internet. In: Michael Bartsch, Bernd Lutterbeck (Hrsg.): Neues Recht für neue Medien, Informationstechnik und Recht 7, Schriftenreihe der DGRI. Köln: Verlag Dr. Otto Schmidt, S. 319-328.

Viele Spam-Mails landen durch das Filtern des E-Mail-Dienstes bereits im dafür eingerichteten Spam-Ordner und werden oftmals auch durch die/den NutzerInnen sofort als solche erkannt und ohne Öffnen der Mail gelöscht. Doch es gibt auch täuschend echte E-Mails, von beispielsweise bekannten Online-Shopping-Plattformen oder anderen Diensten, die nicht in den Spam-Ordner weitergeleitet wurden oder im Spam-Ordner trotz der Spam-Kennzeichnung durch ihr täuschend echtes Auftreten dennoch geöffnet werden. 47https://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Hobbys/Gewinnspiele/Artikel/16689.php

Es gibt verschiedene Arten von E-Mails als Internetfallen:

Zum einen die sogenannten Phishing-Mails – diese sind getarnt als Mails von bekannten Firmen wie z.B. PayPal. In der Mail soll die/der NutzerIn zur Bestätigung seine Kontodaten des Online-Kontos angeben. So versuchen die Betrüger an die Kontodaten zu gelangen. Oftmals findet sich in der Mail auch ein Link, der zur vermeintlichen Login-Seite führen soll. Hinter dem Link versteckt sich allerdings oft ein Trojaner-Virus, der durch den Klick auf den Link den eigenen PC befällt. Der Virus wird z.B. genutzt, um persönliche Daten wie Kreditkarteninfos abzufangen. 48https://www.channelpartner.de/a/die-10-fiesesten-online-fallen,2542699?%20r=862659828681314&lid=298864&pm_ln=49 49https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/phishingradar

Zum anderen finden auch oft Anwalt-Mails den Weg in das eigene E-Mail-Postfach. Diese Mails stammen von vermeintlichen Anwälten oder Inkassofirmen. Versendet werden Rechnungen über einen noch nicht beglichenen Betrag, die auf ein bestimmtes Konto überwiesen werden sollen. Es wird auf einen Anhang in der Mail verwiesen. In Panik geratene LeserInnen klicken sodann auf die Datei im Anhang, die sich jedoch als Virus-Datei offenbart. 50https://www.channelpartner.de/a/die-10-fiesesten-online-fallen,2542699?%20r=862659828681314&lid=298864&pm_ln=49

Nicht nur Phishing- oder Anwalt-Mails locken in die Geld- und Datenfalle. Auch Mails über gewonnene Gewinnspiele, über offene Rechnungen oder verlockende Sofortkredite, sollen den Empfänger in eine Geld-, Daten-, oder Abofalle locken.

Das unbefugte Ausspähen von Daten durch Backdoor-Programme, Netzwerk-Sniffer oder Trojaner hat das Ziel, sich unbefugten Zugang zu Daten und Passwörtern zu verschaffen. 51Köhler, Thomas R. (2012): Die Internetfalle – Google+, Facebook, Staatstrojaner – Was Sie für Ihren sicheren Umgang mit dem Netz wissen müssen. Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch. Beide Punkte fallen unter § 202a StGB – das unbefugte Ausspähen von Daten. Weiterhin ist das Abfangen von Daten sowie deren Vorbereitung unter § 202b und § 202c StGB geregelt und § 303a, § 303b StGB regeln die Datenveränderung und Computersabotage. Wichtiger Hinweis: werden durch täuschende E-Mails erfolgreich Zugangsdaten erschlichen erlangt dieser Sachverhalt aktuell keine Strafverfolgung, da keine Zugangssicherung überwunden wird. Daten müssen gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sein, sodass eine relevante strafrechtliche Verfolgung erfolgt – ergo ist das Surfen über ungesicherte Netzwerke nicht strafrechtlich verfolgbar. Unter diesem Aspekt der ungesicherten Daten wird auch das Skimming abgehandelt. Skimming ist das Auslesen von Magnetkarten zum missbräuchlichen Abheben von Geld, da die Daten auf den Magnetstreifen nicht in besonderer Weise verschlüsselt sind. Die auf das Skimming folgenden Schritte, wie z.B. Fälschen von Zahlungskarten, Fälschung beweiserheblicher Daten und Computerbetrug, können nach den §§ 152a, 152b, 263a, 269 und 270 StGB verfolgt werden. 52Federrath, Hannes (1998): Anonymität, Authentizität und Identifizierung im Internet. In: Michael Bartsch, Bernd Lutterbeck (Hrsg.): Neues Recht für neue Medien, Informationstechnik und Recht 7, Schriftenreihe der DGRI. Köln: Verlag Dr. Otto Schmidt, S. 319-328.

Aber wie kann man nun der Internetfalle E-Mail entkommen? Solche Mails finden immer wieder den Weg in das eigene E-Mail-Konto. Öffnen Sie deshalb nicht vorschnell, sondern nur bedacht E-Mails, die im Spam-Ordner gelandet sind. Mails von unbekannten Sendern direkt löschen, auch wenn diese nicht im Spam-Ordner gelandet sind.

Lassen Sie sich nicht vom täuschend echten Layout der E-Mail in die Falle locken und überlegen Sie zunächst, ob Sie überhaupt über ein Konto bei dem bestimmten Online-Dienst verfügen oder auf diesen Seiten Einkäufe oder Ähnliches getätigt haben.

Öffnen Sie auch auf keinen Fall Anhänge in Mails, dessen Absender Sie nicht kennen.

E-Mails, in denen Sie Links zu Ihrer Bank oder einem Kreditkarten-Unternehmen finden, sollten Sie nicht öffnen und Ihre Daten nicht zum Einloggen oder zur Bestätigung Ihres Kontos eingeben. Seriöse Unternehmen verschicken solche E-Mails nicht! Ebenfalls werden Sie in der Regel keine Mahnung ausschließlich per Mail erhalten, diese erfolgt auf dem Postweg.

Nutzen Sie zudem Anti-Viren-Programme, die Ihren PC vor Viren schützen.

Einige solcher Programme finden Sie im Internet kostenfrei zum Download.

Gewinnspiele

Eine tolle Reise, ein Auto oder ein neues Smartphone – durch attraktive Preise locken Gewinnspiele im Internet ihre Teilnehmer. Doch leider handelt es sich bei den meisten Gewinnspielen im Internet nicht um die Chance auf einen Gewinn, sondern um aufdringliche Abzocken. Da die Registrierung durch Eingabe der persönlichen Daten kinderleicht erscheint, ist besonders für Kinder und Jugendliche Vorsicht geboten, denn es könnte kostenintensive Folgen nach sich ziehen. Zudem werden die angegebenen persönlichen Daten in den meisten Fällen an kooperierende Werbepartner weitergeleitet. 53https://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Hobbys/Gewinnspiele/Artikel/16689.php 54https://www.netzwelt.de/betrugswarnungen/158670-vorsicht-faelschung-dubiose-gewinnspiele-internet-erkennen.html

Reisegewinne – Gerne werden Reisen oder Kreuzfahrtreisen als Hauptgewinn versprochen. Muss jedoch vor Antritt der Reise eine Zuzahlung für bestimmte Leistungen, das Buchen einer zweiten Person oder das Abschließen eines Vertrages vollzogen werden, sollte das Gewinnspiel hinterfragt werden. Bei den meisten Gewinnspielen im Internet sollte unbedingt ein Blick auf das Kleingedruckte und auf die AGB geworfen werden – im Falle einer Reise kann auch der angegebene Reiseveranstalter kontaktiert werden. 55http://www.internetfallen.de/Glucksspiele/Gewinnspiele/gewinnspiele.html 56https://www.netzwelt.de/betrugswarnungen/158670-vorsicht-faelschung-dubiose-gewinnspiele-internet-erkennen.html

Rückrufgewinne – Bei einem Rückrufgewinn werden Gewinner aufgefordert, teure Rufnummern anzurufen, um den Gewinnprozess fortzuführen. Hier handelt es sich um Anrufe, welche mit einer langen Warteschleife verbunden sind und so zusätzliche Kosten verursachen. Gewinnbenachrichtigungen werden jedoch bei realen Gewinnen nie per Telefon übermittelt. In diesem Fall sollte man keinesfalls mit einem Rückruf reagieren. 57http://www.internetfallen.de/Glucksspiele/Gewinnspiele/gewinnspiele.html

Handygewinne – Häufig wird der vermeintliche Gewinn eines Handys oder eines verlockenden Handyvertrages per Mail mitgeteilt. Auch hier ist Vorsicht geboten, denn diese Gewinne sind immer mit versteckten Kosten und Verträgen verbunden. Sobald es um einen Abschluss eines Vertrages geht, sollte zweifellos nicht drauf eingegangen werden. 58http://www.internetfallen.de/Glucksspiele/Gewinnspiele/gewinnspiele.html

Sollte einem der Anbieter oder (Reise-)Veranstalter unbekannt vorkommen, kann eine Recherche im Internet hilfreich sein. Sofern schon Kosten angefallen sind, sollte auf jeden Fall Hilfe bei der Verbraucherzentrale oder bei der Bundesnetzagentur gesucht werden. Grundsätzlich sollte man sich die Frage stellen, warum jemand einem etwas schenken möchte, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. 59http://www.internetfallen.de/Glucksspiele/Gewinnspiele/gewinnspiele.html 60https://www.netzwelt.de/betrugswarnungen/158670-vorsicht-faelschung-dubiose-gewinnspiele-internet-erkennen.html

Natürlich gibt es auch seriöse Gewinnspiele im Internet. Bekannte Zeitschriften (z.B. www.freundin.de), Lebensmittelkonzerne (z.B. www.nestle.de) oder auch vertraute Versandhäuser (z.B. www.otto.de), bieten auf deren Unternehmens-Webseiten reale Gewinne an. Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass auch seriöse Gewinnspiele meistens das Ziel verfolgen, Nutzerdaten zur weiteren Verwertung zu generieren und potentiell zu Werbezwecken zu nutzen oder sogar Datensätze zu verkaufen.

Auch beim Online-Shopping oder in Online-Auktionshäusern lauern Fallen. Privatpersonen oder Kleinunternehmer bieten teilweise den Verkauf illegaler Waren an.  Bei der Abwicklung von Käufen oder Verkäufen werden falsche Kontoangaben gemacht. Es kommt gegebenenfalls zu Lieferverzögerungen oder im schlimmsten Fall wird die Ware gar nicht geliefert. Bei unseriösen Verkäufern ist es in solchen Fällen schwierig Kontakt aufzunehmen und seine womöglich schon bezahlte Ware einzufordern. Es besteht ebenfalls die Gefahr, zwar ein Original zu bestellen und zu bezahlen, aber ein Plagiat zu erhalten.

Besonders Kinder laufen Gefahr, auf die vermeintlichen Lock- und Gratisangebote hereinzufallen. Werbeanzeigen auf Online-Diensten wie Facebook oder in Apps wie Instagram verführen zum Kauf und mittlerweile landet man mit nur einem einzigen Klick direkt im Online-Shop des Anbieters. Kinder lesen oft weder die AGBs, noch machen sie sich Gedanken um die Konsequenzen, wenn sie ihre persönlichen Adress- und Kontodaten angeben. Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch sind Kinder bis zur Vollendung ihres siebten Lebensjahres geschäftsunfähig und selbst danach sind sie nur beschränkt geschäftsfähig, bis sie 18 Jahre alt sind. Da aber oftmals nicht ersichtlich ist, wer die Käufe getätigt hat, drohen die Unternehmen bei Nichtbezahlung der Rechnungen mit Anwälten und Inkasso-Unternehmen. 61https://www.channelpartner.de/a/die-10-fiesesten-online-fallen,2542699,3

Betrug – Online-Shopping

Betrug – auch beim Online-Shopping oder in Online-Auktionshäusern lauern Fallen. Privatpersonen oder Kleinunternehmer bieten teilweise den Verkauf illegaler Waren an. Bei der Abwicklung von Käufen oder Verkäufen werden falsche Kontenangaben gemacht. Es kommt gegebenenfalls zu Lieferverzögerungen oder im schlimmsten Fall wird die Ware gar nicht geliefert. Bei unseriösen Verkäufern ist es in solchen Fällen schwierig, Kontakt aufzunehmen und seine wohl möglich schon bezahlte Ware einzufordern. Es besteht ebenfalls die Gefahr, zwar ein Original zu bestellen und zu bezahlen, aber ein Plagiat zu erhalten.
Besonders Kinder laufen Gefahr auf die vermeintlichen Lock- und Gratisangebote hereinzufallen. Werbeanzeigen auf Online-Diensten wie Facebook oder in Apps wie Instagram verführen zum Kauf und mittlerweile landet man mit nur einem einzigen Klick direkt im Online-Shop des Anbieters. Kinder lesen oft weder die AGB, noch machen sie sich Gedanken um die Konsequenzen, wenn sie ihre persönlichen Adress- und Kontodaten angeben. Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch sind Kinder bis zur Vollendung ihres siebten Lebensjahrs geschäftsunfähig, und selbst danach sind sie nur beschränkt geschäftsfähig, bis sie 18 Jahre alt sind. Da aber oftmals nicht ersichtlich ist, wer die Käufe getätigt hat, drohen die Unternehmen bei Nichtbezahlung der Rechnungen mit Anwälten und Inkasso-Unternehmen.

Quellen & Literatur

Onlinequellen: s.u.

Literatur: s.u.

Quellen   [ + ]

1, 5, 11. https://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-18145/downloads-film-bloss-keine-blockbuster_aid_505236.html
2. https://www.n-tv.de/ratgeber/Downloads-in-der-Grauzone-article7324026.html
3, 8, 17, 18, 25, 31, 36, 37, 38. https://www.urheberrecht.de/streaming/#Welches-Recht-bzw-Gesetz-gilt-beim-Streaming
4. Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg
6, 15, 20, 24, 35, 41. Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloses Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.
7, 28, 32. https://praxistipps.chip.de/download-von-youtube-videos-legal-oder-nicht_9496
9, 19, 39. https://www.zeit.de/digital/internet/2019-02/illegales-streaming-filesharing-netflix-urheberrecht/seite-2
10, 16. https://www.focus.de/digital/praxistipps/anwalt-zu-eugh-urteil-das-muessen-streaming-nutzer-jetzt-beachten-um-geldstrafen-zu-vermeiden_id_7041521.html
12, 23, 27, 34, 40. Hofsäß, Andreas (2010): Das Urheberrechtsgesetz – Wirksamer Schutz gegen Diebstahl von Filmen und Musik aus dem Internet? Diplomarbeit, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg.
13. Wille, René (2014): Wild Wide Web – Das Internet als gesetzloes Neuland? Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen im Internet und der Nutzung dieser durch Unternehmen für Millionengewinne. Bachelor-Thesis, Hochschule Mittweida.
14, 44, 51. Köhler, Thomas R. (2012): Die Internetfalle – Google+, Facebook, Staatstrojaner – Was Sie für Ihren sicheren Umgang mit dem Netz wissen müssen. Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch.
21. https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/
22, 43. https://www.watchlist-internet.at/news/bekannte-abzocke-websites-auf-einen-blick/
26, 29. https://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-18145/downloads-musik-siebenmal-kopieren-ist-erlaubt_aid_505383.html
30, 33. https://www.it-recht-kanzlei.de/musikvideos-youtube-runterladen.html
42, 48, 50. https://www.channelpartner.de/a/die-10-fiesesten-online-fallen,2542699?%20r=862659828681314&lid=298864&pm_ln=49
45. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/apps-und-software/ingame-und-inappkaeufe-wenn-virtueller-spielspass-teuer-wird-12941
46, 52. Federrath, Hannes (1998): Anonymität, Authentizität und Identifizierung im Internet. In: Michael Bartsch, Bernd Lutterbeck (Hrsg.): Neues Recht für neue Medien, Informationstechnik und Recht 7, Schriftenreihe der DGRI. Köln: Verlag Dr. Otto Schmidt, S. 319-328.
47, 53. https://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Hobbys/Gewinnspiele/Artikel/16689.php
49. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/phishingradar
54, 56, 60. https://www.netzwelt.de/betrugswarnungen/158670-vorsicht-faelschung-dubiose-gewinnspiele-internet-erkennen.html
55, 57, 58, 59. http://www.internetfallen.de/Glucksspiele/Gewinnspiele/gewinnspiele.html
61. https://www.channelpartner.de/a/die-10-fiesesten-online-fallen,2542699,3
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