Influencer

aktualisiert am 24. Februar 2020

Was, bitteschön, ist ein Influencer?

Influencer sind bei Kindern und Jugendlichen gerade schwer angesagt:

Nutzer von Sozialen Netzwerken begegnen Influencern zwangsläufig. Durch Werbung, Videoblogs, Lifestylevideos oder andere Posts sind sie in Netzwerken wie YouTube, Instagram oder Facebook omnipräsent. Da Kinder zwischen 12 und 19 Jahren fast drei Stunden täglich soziale Netzwerke nutzen, kommen sie zwangsläufig mit Influencern und deren Lebensstil in Berührung.

Wichtig für die Medienerziehung ist es, dass man das vielfältige Angebot im Internet kennenlernt und versteht, wem oder was die eigenen Kinder im Internet begegnen können, denn diese Internet-Berühmtheiten werden von vielen Kindern verehrt und als Bestandteil ihres Lebens betrachtet.

Doch wer oder was sind diese Influencer?

Das sind Influencer

Der Begriff Influencer wurde von Marketingspezialisten etwa um das Jahr 2007 etabliert. Das Wort Influencer kommt aus dem Englischen to influence was so viel bedeutet wie beeinflussen.

Als Influencer werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihrem hohen Ansehen in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen.

Jedoch ist das, was sich hinter einem Influencer verbirgt, eine uralte Geschichte, mit der sich die Sozialwissenschaftler bereits seit nahezu hundert Jahren beschäftigen. Im Jahr 1944 veröffentlichte Paul Felix Lazarsfeld eine Studie, die sich mit Kommunikation und der Bedeutung von Opinion Leader befasst. Die sogenannten Opinion Leader sind Menschen, die von anderen geschätzt werden und deren Meinungen daher maßgeblich sind. Somit sind Opinion Leader im Grunde nichts anderes als Influencer. Solche Personen sind natürlich sehr interessant für die Werbebranche und das Marketing. Jedoch sind das nicht die einzigen Bereiche, in denen man sich gerne Influencern bedient. Auch in der Politik ist man an diesen Menschen interessiert, da diese gerade bei jungen Wählern gut ankommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Influencer genauso wie Opinion Leader Menschen sind, die in der Lage sind, ihr Umfeld zu beeinflussen. 1https://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-agentur/online-marketing-glossar/was-sind-influencer/Stand 1.9.2019 2https://www.codingkids.de/wissen/was-bitteschoen-sind-eigentlich-diese-influencer Stand 30.8.2019

Arten von Influencern

Die OSK-Studie beispielsweise unterscheidet sechs verschiedene Typen von Influencern nach Art ihres Auftritts und Anspruch zur Vermittlung von Informationen. Sie unterscheiden sich in ihren Inhalten, in der Wahrnehmung durch ihre Fans, in der Art der Bindung ihrer Zielgruppe und daraus folgend in der Nutzbarkeit für das Marketing von Unternehmen. 3https://t3n.de/news/6-influencer-typen-studie-1067059/ Stand 1.9.2019

1. Stil-Inspiration

Die Influencer zeigen private Ausschnitte aus ihrem Leben über die Bereiche Beauty, Autos, Fashion, Essen und Reisen. Dem Follower ermöglichen sie Tagträumerei, bleiben jedoch durch ihre Interaktion nahbar.

2. Coaches

Das Themenfeld der Coaches reicht von Do-it-yourself über Lifehacks und Lebensberatung bis hin zu jedem Hobby und Nischeninteresse. Die Influencer dienen hier als Mentoren und nehmen den Follower an die Hand.

3. Experten

Die Experten zeichnen sich durch große Fachkompetenz in ihrem jeweiligen Themengebiet aus und bieten den Followern wertvolle Orientierung. Sie bedienen zwar oft nur eine kleine Zielgruppe, jedoch stellen sie in dieser eine große Autorität dar.

4. Erklärer

Sie leisten in Alltags-, Politik- und Wissenschaftsthemen Aufklärung und bieten ihren Followern eine Grundlage für die eigene Meinungsfindung. Ihre Glaubwürdigkeit ziehen sie aus ihrer Überzeugung.

5. Selbstdarsteller und Unterhalter

Die Influencer dieser Gruppe bieten ihren Follower einen kurzzeitigen Ausbruch aus ihrem gewöhnlichen Alltag. Sie überzeugen durch Einfallsreichtum und viel Charakter für Unterhaltung.

6. Missionare

Sie sind Vorbilder durch die Verkörperung und Befolgung bestimmter Ideale aus dem Alltag, der Politik oder Lebensführung. Die Follower bekommen das Gefühl vermittelt, an besonderen Wahrheiten teilzuhaben.

Beispiele
Dabei drehen sie ihre Videosequenzen zu den verschiedensten Produktkategorien. Die beliebtesten sind dabei absteigend aufgelistet Mode, Gaming, Beauty, Promis, Tech, Do-it-yourself und Finanzen. So präsentiert beispielsweise Bianca Claßen die Kategorie Stil-Inspiration, in dem sie tagtäglich neue Videos rund um das Thema Beauty unter dem Pseudonym BibisBeautyPalace veröffentlicht. Zu den Vertretern der Kategorie Experten zählt unter anderen Erik Range alias Gronkh, der seine Gamingfans mit Hilfe von Let’s-Play-Videos zu neuen Spieltaktiken inspiriert. Daniel Jung, der mit seinen Erklär-Videos rund um das Thema Mathematik seinen Followern Hilfestellung bietet, stellt ein Beispiel für die Kategorie Erklärer dar.

7. Kinder-Influencer – eine neu aufkommende Kategorie

Seit Neuestem gibt es nun auch die Kategorie der sogenannten Kinder-Influencer, mit dem Zusatz also, dass es Minderjährige sind, welche zum Beispiel durch Werbebotschaften Einfluss auf bestimmte Zielgruppen nehmen. Größtenteils stehen hinter diesen Kindern Eltern, die „helfen“, ihr Kind zu vermarkten.

Kritische Aspekte

Wenn Kinder mithilfe ihrer Eltern zu Influencern werden wollen, kann die Gefahr gegeben sein, dass die Grenzen zur Kinderarbeit überschritten werden, dass sehr viel Druck erzeugt wird und das Kindeswohl auf der Strecke bleibt. Eine „Richtlinie“ bietet hier die Gesetzesgrundlage, die besagt, dass die Beschäftigung von Minderjährigen verboten ist (vgl. JArbSchG, §5). Wenn Sie also Bilder von Ihrem Kind erstellen und veröffentlichen, achten Sie dabei zumindest darauf, dass der vermeintliche Spaß nicht zur Arbeit für Ihr Kind wird. Bei offiziellen Dreharbeiten für beispielsweise Film und Fernsehen, muss sich sogar an strenge Richtlinien bezüglich der Freizeit, Ruhepausen und Betreuung der Kinder gehalten werden (vgl. JArbSchG, §6). Dies sollte in den eigenen vier Wänden natürlich nicht in Vergessenheit geraten. Behalten Sie daher bitte auch im Hinterkopf, dass Sie als Eltern dafür Sorge zu tragen haben, dass die Privatsphäre Ihres Kindes geschützt wird (vgl. UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 16) und eine Veröffentlichung von Kinderfotos im Internet dessen leider entgegenwirkt.

Gegner und Kritiker gibt es zu diesem Thema viele. So auch Toyah Diebel, die mit ihrer Kampagne #deinkindauchnicht über potenzielle Gefahren und Probleme aufklären möchte und eine abschreckende Wirkung sowie eine Selbstreflexion anstreben will. Dieses versucht sie durch die Selbstdarstellung von Erwachsenen in typischen Kinderposen zu erreichen.

Ebenfalls die Polizei NRW Hagen hat sich bereits mit einem Appell an Eltern gegen eine Veröffentlichung von Kinderfotos klar positioniert:

Die Veröffentlichung von Kinderfotos im Internet bzw. die Tätigkeit Ihres Kindes als Kinder-Influencer umfasst also sehr viele Faktoren, die in jedem Fall von Ihnen, den Eltern, im Vorhinein beachtet und abgewägt werden sollten.

Elternratgeber, wenn ihr Kind Influencer werden möchte

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Aspekte nahelegen, wie Sie Ihr Kind als Influencer fördern können und was Sie in diesem Kontext vermeiden sollten.

Das wichtigste Gut eines Menschens und besonders das Ihres Kindes ist seine seelische und körperliche Unversehrtheit, die Sie zu keinem Zeitpunkt außer Acht lassen dürfen. Um das Wohl Ihres Kindes zu gewährleisten, sollten Sie Ihr Kind sowohl mental, als auch bei der Tätigkeit als Kinder-Influencer unterstützen.

Dazu benötigen Sie eine gute Organisation, denn es ist stets zu prüfen, ob sich dieses „Hobby“ mit der Schule und anderen Freizeitaktivitäten, wie mit Freunden spielen usw., vereinbaren lässt. Der „Realität“ und dem Leben außerhalb der sozialen Medien sollte dabei in jedem Fall der Vorzug gegeben werden.

Mit der Organisation geht ebenso ein gutes Zeitmanagement einher, welches einen Überblick darüber gibt, wie häufig und aktiv dem Influencer-Dasein nachgegangen wird. Es ist wichtig, stets Pausen einzuplanen. Um ein Gespür dafür zu bekommen, ist es unumgänglich, sich an den rechtlichen Aspekten zu orientieren.

Richten Sie sich aber in erster Linie nach den Bedürfnissen Ihres Kindes. Hat es einen schlechten Tag, fühlt es sich heute nicht in der Lage zu performen oder hat es eigene Ideen/Wünsche/Vorschläge, sollten diese Bedürfnisse respektiert und umgesetzt werden. 
Druck auf das Kind auszuüben, Zwang zu suggerieren und somit Stress beim Kind zu produzieren, um die Aktualität der „Posts“ zu gewährleisten, sind hier die falschen Herangehensweisen.

Um ihr Kind zu schützen, sollten Sie darauf achten, dass das Bild moralisch vertretbar ist und das Kind weder in peinlichen, noch in prekären Lebenslagen gezeigt wird. Zu viel nackte Haut kann ungewollte Zuschauer anlocken.

Nutzen Sie Ihr Kind nicht aus! Zwar kann die Tätigkeit als Kinder-Influencer ein sehr lukratives Geschäft darstellen, welches als finanzielle Quelle der gesamten Familie dienen kann. Dieses sollte aber keinesfalls der Hauptbeweggrund sein!

Projizieren Sie ebenso nicht Ihre eigenen Träume und Wünsche auf Ihre Kinder! Wenn Sie den Traum vom Influencer-Leben haben, schieben Sie nicht Ihre Kinder als Vorwand für noch mehr Klicks vor!

In Zeiten der Idealvorstellungen des eigenen Selbstbildes und einer erhöhten kritischen Reflexion der eigenen Person, sollten Sie die Natürlichkeit Ihres Kindes befürworten. Halten Sie Ihrem Kind vor Augen, dass die Realität von dem Ideal stark abweichen kann und dieser Aspekt von sozialen Medien verstärkt wird.

Zuletzt sollten Sie ihr Kind beobachten! Weist es Anzeichen von Stress auf, wird es Opfer von Mobbing oder leidet unter seinem Status als „Influencer“, sind Sie zum Handeln aufgefordert und sollten Lösungswege, wie den Abbruch der Tätigkeit, realistisch in Erwägung ziehen.

Werden diese Aspekte nicht beachtet, können gravierende Folgen eintreten:

Ein entwickeltes Foto im Fotoalbum ist einmalig und gut verwahrt. Anders verhält es sich bei einem in den sozialen Medien veröffentlichten Foto, welches unwiderruflich ist. Folglich kann ein Kinderfoto viele Jahre später noch Schaden anrichten, wie z.B. Auslöser für Mobbing in der Schule sein oder sogar die spätere Karriere belasten. Auch Cybermobbing kann starken Einfluss auf die Entwicklung des Kindes ausüben. Werden diese Bilder öffentlich gestellt, sind sie für jedermann zugänglich, sodass auch pädophil veranlagte Personen Zugriff darauf haben, und die Benutzung der Kinderfotos nicht mehr kontrolliert werden kann. 4Süddeutsche Zeitung: https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesellschaft/kinder-influencer-kinderarbeit-e552548/?reduced=true 5Kinder haben ein Recht auf Schutz, Deutsches Kinderhilfswerk, o.J.: https://www.dkhw.de/schwerpunkte/medienkompetenz/kampagne-medien-wirken-ein-leben-lang/medien-wirken-mediale-vorbilder/ 65 GRÜNDE FÜR PRODUCT PLACEMENT Sandra Freisinger-Heinl 2017: https://mamedia.de/blog/5-gruende-fuer-product-placement 7Das Ende der Kindheit, wie wir sie kannten: Kinder-Influencer als Stars in den Sozialen Medien, das Erste 27.01.19 http://mediathek.daserste.de/ttt-titel-thesen-temperamente/Das-Ende-der-Kindheit-wie-wir-sie-kannt/Video?bcastId=431902&documentId=59748146 8Agentur Iris Müller: Kinder als Komparsen. [online] URL: https://www.agenturirismueller.de/kinder_am_set.php Stand: 25.06.2019. 9Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz – JArbSchG). § 1 Geltungsbereich [online] URL: https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/__1.html Stand: 25.06.2019 10Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz – JArbSchG). § 5 Verbot der Beschäftigung von Kindern [online] URL: https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/__5.html Stand: 25.06.2019 11Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz – JArbSchG). § 6 Behördliche Ausnahmen für Veranstaltungen [online] URL: https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/__6.html [Stand: 25.06.2019] 12Gulden Karsten: Kinderbilder im Internet nur mit Einwilligung. Wer darf Kinderfotos im Internet veröffentlichen und verbreiten? [online] URL: https://ggr-law.com/persoenlichkeitsrecht/faq/kinderbilder-internet-facebook-einwilligung-wer-darf-kinderfotos-veroeffentlichen-verbreiten/ [Stand: 25.06.2019] 13UNICEF: Die UN-Kinderrechtskonvention. Regelwerk zum Schutz der Kinder weltweit [online] URL: https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention [Stand: 25.06.2019] 14Lohaus, A., Domsch, H., Fridrici, M.: Stressbewältigung für Kinder und Jugendliche, Heidelberg 2007 15Dein Kind auch nicht: https://deinkindauchnicht.org/ 16Klicksafe.de: https://www.klicksafe.de/service/aktuelles/news/detail/kinder-influencer-auf-youtube-ein-umstrittenes-erfolgsmodell/

Influencer Expansion

Den Erfolg von Influencern sieht zum Beispiel die OSK-Studie in der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung. Traditionelle Lebensentwürfe sind nicht länger Maß der Dinge, der technische Fortschritt hat ein rasantes Tempo angenommen und die Globalisierung eröffnet nicht nur jungen Menschen unzählige neue Möglichkeiten.

Ihr Erfolg fußt demnach auf vier Grundbedürfnissen heutiger Internetnutzer:

1. Orientierung: Die Entwicklung der modernen Welt bietet nicht nur zahlreiche Möglichkeiten, sondern bringt auch große Unsicherheit mit sich. Dadurch wächst der Wunsch nach einfacher Orientierung und Überschaubarkeit.

2. Zugehörigkeit: Die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten sind schier endlos groß. Jedoch steigt bei allem Individualismus auch der Wunsch nach Gemeinschaftsempfinden und der Wunsch dazuzugehören.

3. Pause vom Perfektionismus: Steigender Leistungsdruck und Selbstoptimierung erlauben Scheitern nur, um daran zu wachsen. Dadurch erlebt der Charme des Authentischen und Unperfekten einen Aufwind.

4. Identitätssuche: Bei vielen Menschen stellt sich durch die Digitalisierung ein Gefühl der Entfremdung ein, das zu einer fast schon religiösen Identitätssuche führen kann.

Genau diese Bedürfnisse werden von Influencern bedient und werden unterstützt durch die ständige Verfügbarkeit von Online-Inhalten. Die Influencer wirken authentisch, auch wenn sie ihren Auftritt perfekt inszenieren. Zudem interagieren sie in starkem Maße mit ihren Followern. Das macht sie greifbar und erzeugt ein Gefühl von Nähe.

Wie stark dieses Topic in den letzten Jahren explodiert ist, zeigt allein das Interesse am Suchbegriff „Influencer-Marketing“ bei Google. Zu erkennen ist, dass dieses Interesse ab 2015 zugenommen hat und sich die Suchanfragen bis heute mehr als verzehnfacht haben. 17https://www.osk.de/news/osk-veroeffentlicht-neuen-influencer-guide/ Stand 2.9.2019 18https://www.google.com/search?q=google+trends+influencer&tbm=isch&source=univ&client=firefox-b-d&sa=X&ved=2ahUKEwi9lLfx-azkAhWD-6QKHSA9AikQ7Al6BAgGECQ&biw=1025&bih=474#imgrc=6ENhkfp_eP8KUM Stand 4.9.2019

Einflussbereich von Influencern

Die Reichweite von Influencern hat eine große Spannweite. Sie reicht bei Everyday-Influencern von unter 5.000 Follower bis hin zu Mega-Influencern mit über einer Million Follower.

Die Influencer werden somit in vier Bereiche unterteilt. Die meisten Follower besitzen die Mega-Influencer, diese haben über eine Million Follower und besitzen eine hohe Bekanntheit. Die Stufe darunter bilden die Macro-Influencer. Macro-Influencer haben eine Followerzahl zwischen 100.000 und bis hin zu 1.000.000. Die Micro-Influencer haben Followerzahlen von 5.000 bis zu 100.000. Die unterste Stufe bilden die Everyday-Influencer mit einer Followerzahl von unter 5.000.

Um diese große Reichweite zu erlangen, bedienen sich Influencer verschiedener Kanäle. Während bei YouTube die ersten Influencer ihre Erfolge feierten, gilt heute die App Instagram als beliebteste Plattform für ihre Performance. Weiterhin gern verwendete Kanäle sind Facebook, Twitter und Snapchat. 19https://linkilike.com/influencer-arten/ Stand 3.9.2019

Wie viel Einfluss besitzen Influencer eigentlich wirklich?

Anhand der „Influry-Studie“ (s. Diagramm) erkennt man, dass die Influencer in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit an dritter Stelle stehen. Sie besitzen somit einen höheren Einfluss als beispielsweise Artikel in Zeitschriften bzw. Zeitungen oder die Empfehlung von Privatpersonen. Lediglich den Empfehlungen von Freunden und Bekannten sowie der Bewertung von Kunden auf Produktseiten wie z.B. Zalando oder Amazon wird mehr vertraut.

Ungefähr ein Drittel der Befragten informieren sich über Produktinformationen durch Influencer. Während 18 bis 23-Jährige die Produktinformationen zu 35% als glaubwürdig ansehen, sind es sogar 41% bei den 14- bis 17-Jährigen.

Der Studie des Digitalverbandes Bitkom zufolge, sieht jeder zweite der befragten Jugendlichen, Influencer als einen ganz normalen Beruf an. Jeder Dritte wäre sogar gerne selbst einer! 20https://influry.com/images/influry-influencer-studie-german.pdf Zugriff am 16.9.19 21https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jeder-Fuenfte-folgt-Online-Stars-in-sozialen-Netzwerken.html Zugriff am 19.9.19

 

Influencer und Marketing

Influencer sind Meinungsmacher und gerade für Unternehmen interessant, da ihre Empfehlungen und Meinungen von den eigenen Fans geschätzt und beachtet werden. Sie können ihre Follower somit beeinflussen.

Eine aktuelle Studie zum Influencer Marketing von Influry gibt an, dass gerade bei Jugendlichen im Alter von 14-17 Jahren Produktpräsentation durch Influencer eine hohe Glaubwürdigkeit erzielen.

Doch warum wirkt Influencer-Marketing?

Eine Studie von G+J (Gruner + Jahr GmbH) liefert mögliche interessante Einblicke zum Influencer Marketing:

  • Influencer Marketing erzeugt Reichweite und Aufmerksamkeit.
  • Influencer Marketing hilft scheinbar bei der Steigerung der Markenbekanntheit.
  • Influencer Marketing emotionalisiert und bietet Interaktionen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mit Hilfe von Influencern möglich ist, ein Produkt besser zu verbreiten und zu verkaufen. Die Plattformen der Influencer bieten dem Hersteller eine hohe Reichweite von potentiellen Kunden und lenkt deren Blick auf das Produkt. Des Weiteren bauen die Influencer-Kooperationen eine starke Nähe zwischen Marke und Follower auf. 22https://blog.recrutainment.de/2018/07/01/influencer-marketing-und-was-das-mit-recruiting-zu-tun-hat/ Stand 4.9.2019

Influencer und Werbung

Influencer und ihre Werbung beeinflussen Kinder immer mehr…

Besonders auf Instagram, YouTube oder Facebook werden ständig neue Produkte vorgestellt, die von Influencern vermarktet werden und damit speziell bei Jugendlichen Ansehen erzeugen. Somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Produkte vermehrt gekauft werden. Aber haben Sie sich als Eltern eigentlich schon mal die Frage gestellt, wie Sie Ihre Kinder davor schützen können? In unserem Ratgeber möchten wir Ihnen das Thema Influencer und dessen Aufgaben sowie auch die Hintergründe näherbringen. Zudem geben wir Ihnen eine kleine Einführung in den Sprachgebrauch der neuen Sozialen Medien, und damit auch die Sprache Ihrer Kinder.

Was hat Werbung mit den Influencern zu tun?

Durch ihre große Reichweite und den Aufbau einer eigenen Community fühlen sich Kinder und Jugendliche persönlich angesprochen. Hinzu kommen die sympathische Ausstrahlung und die unterhaltsamen Videos (Produktpräsentationen), die letztendlich zu einem Vertrauensverhältnis führen. Aufgrund der hohen Followerzahlen sind Influencer und die damit verbundene Werbung interessant für die Wirtschaft geworden. In den vergangenen Jahren haben sich etliche Agenturen gegründet, die Werbung mit Influencern anbieten, und diese dann mit einem glaubhaften Empfehlungsgeber inszenieren wollen, damit sich ihre Produkte so besser verkaufen lassen. Des Weiteren sollte man sich vor Augen führen, dass Werbung in den meisten Fällen, für Kinder schwer zu erkennen ist, da sie häufig nicht so platziert ist, dass sie direkt an erster Stelle steht. Zudem ist es so, dass Produktplatzierungen häufig so angewandt werden, dass sie genau zu dem Thema passen, das gerade in dem Post oder Video des Influencers thematisiert wird. Da die redaktionellen Inhalte der Influencer kaum von der Werbung zu unterscheiden sind und auch Produktplatzierungen des Öfteren vorkommen, ist die Herausforderung für die Kinder bzw. Jugendlichen, die Werbung bei den Influencern wiederzuerkennen, mit einer erhöhten Schwierigkeit verbunden. Ein weiterer Aspekt geht damit einher, dass die Influencer in dem Leben der Kinder bzw. Jugendlichen ein fester Bestandteil sind und somit als „Freunde“ angesehen werden, was zur Folge hat, dass die Werbung nicht als solche angesehen wird, sondern eher als eine Empfehlung.

Die „versteckte“ Wahrheit hinter den Influencern

Auch wenn Influencer als Freunde und vertrauenswürdige Personen angesehen werden, sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Denn sie verwenden clevere Marketing-Strategien, wie Videos oder Bilder, um auf Produkte aufmerksam zu machen.

Zudem gelten sie für die Unternehmen als Personen, die andere beeinflussen können und mittlerweile mehr oder weniger offenkundige Kaufempfehlungen im Internet abgeben.

Für Werbeagenturen sind Influencer Personen, die Produkte glaubhafter vermitteln können als es je ein Model, Sportler oder ein anderer Prominenter machen könnte. Da sie in ihren Videos so „normal“ wirken, besitzen sie bei den Followern einen ähnlichen Stellenwert wie Freunde oder Familienmitglieder – und deren Kaufempfehlung vertraut man schließlich am meisten. Die Glaubwürdigkeit ist somit das größte Kapital der Influencer!

Die Unternehmen sind zudem dazu bereit, bei den Mega Influencern mehrere tausend Euro für einen einzigen Post zu bezahlen. Ein Beispiel hierfür ist die berühmte deutsche Influencerin Bianca Claßen (Bibi/Bibis Beauty Palace). Sie hat insgesamt 5,6 Mio. Follower auf YouTube und 6,6 Mio. Follower auf Instagram. Ihr Gehalt wird auf mehr als 110.000 Euro pro Monat geschätzt.

Jedoch sollte man sich an dieser Stelle auch bewusstmachen, dass nur die wenigsten Influencer solche Summen bekommen. Bei einer Studie, die in den USA sowie in Europa unter 1.200 Influencern durchgeführt wurde, wird deutlich, wie es bei der Mehrheit wirklich aussieht. Die meisten Influencer, etwa ein Drittel, bekommen für einen Werbedeal in den Sozialen Medien tatsächlich weniger als 500 US-Dollar. 28% bekommen hingegen schon 500-1000 US-Dollar. Die ganz großen Gagen, wie oben bereits erwähnt, bekommen nur Acht von 1.200 Befragten. Mehr als 25.000 US-Dollar mit einer Kampagne bekommen tatsächlich nur Drei unter den Befragten. Es zeigt sich somit, dass man mit dem Beruf als Influencer nicht nur die Seite verbinden sollte, die in den Sozialen Medien durch die erfolgreichsten Influencer gezeigt wird.

Wussten Sie, dass...

  • die Reichweite von BibisBeautyPalace einem Mediawert von 27.000 Euro entspricht?
  • YouTuber und Influencer die Kaufentscheidung genauso stark beeinflussen wie TV- und Radiowerbung?
  • 13% aller Internet Nutzer in Deutschland Produkte gekauft oder Dienstleistungen in Anspruch genommen haben, die von Influencern dargestellt wurden?
  • Werbung immer kenntlich gemacht werden muss, auch wenn der Influencer nicht für das Erwähnen und Zeigen der Marke bezahlt wird?

Der Einfluss von Influencern auf die Realitätswahrnehmung

Die Postings der Influencer hinterlassen bei ständigem Konsum bei Kindern und Jugendlichen Spuren. Mit diesen Einflüssen haben sich bereits mehrere Studien und Artikel befasst. Eine der Studien wird im Folgenden näher erläutert und stellt die Einflüsse der Influencer auf die Realitätswahrnehmung von Kindern und Jugendlichen dar. Im unteren Teil der Website werden Tipps für Eltern angeführt, wie negative Einflüsse verhindert werden können.

Studie Wavemaker

Die entscheidenden Aspekte, die die Studie herausstellte, sind, dass Influencer nicht nur negative, sondern auch positive Effekte auf Kinder haben. Einerseits würden sie die Kinder zwar zu Neid, Gruppenzwang, Selbstzweifel und sozialer Abschottung bringen, andererseits ermutigen Influencer die Kinder auch zu Selbstreflexion und Selbstwertsteigerung und bieten Orientierungshilfen bei ernsteren Themen. Die Studie konnte die Hypothese jedoch trotz der vorhandenen positiven Einflüsse der Influencer bestätigen. Kinder flüchten demnach teilweise aus ihrem Alltag und entwickeln ein Gefühl der Freundschaft gegenüber dem Influencer, was ihre sozialen Kontakte beeinträchtige. Die Alltagsbindung ließe nach und dies könne bis hin zum Realitätsverlust führen. Diese Beeinflussung ist vor allem bei den jüngeren Studienteilnehmern zu beobachten. Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren sind der Studie nach besonders gefährdet, in eine Parallelwelt abzudriften. Sie sind auf der Suche nach Idealen und eifern den Influencern in Sprachverhalten und Neigungen nach. Während der Einfluss der Influencer auf die 16- bis 19-Jährigen weitestgehend positiv ist, da die Jugendlichen primär als Inspirations- und Motivationspersonen sehen, suchen die 20- bis 23-jährigen jungen Erwachsenen eher Bestätigung und Anerkennung der Influencer, was ihre Alltagsbindung erneut untergräbt.

Von der Wavemaker-Studie unabhängig berichten andere Artikel von psychischen Problemen wie Angstzuständen und Depressionen, die die Vergleiche des eigenen Lebens und des eigenen Körpers mit den Posts der Influencer, anstoßen könnten. 23https://www.wuv.de/marketing/einfluss_von_influencern_kann_zu_realitaetsverlust_fuehren Stand 19.06.2019 24https://www.lead-digital.de/studie-ueber-influencer-zwischen-macht-und-verantwortung/ Stand 19.06.2019

Tipps für Eltern

Wie können Sie Ihrem Kind helfen?

  • Kinder sind nicht in der Lage, von jetzt auf gleich Werbung zu erkennen, sie brauchen schlichtweg Zeit und Erfahrung. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind schon in den frühen Jahren über die unterschiedlichen Werbeformen aufklären.
  • Zudem sollte bei der Nutzung der Medien darauf geachtet werden, dass die Inhalte werbefrei sind. Grade am Beginn, wenn Ihr Kind noch am Anfang der Mediennutzung steht, sollten Sie geschützte Websites nutzen, die zudem kindgerecht gestaltet sind, sodass Ihr Kind nicht direkt mit den Fallen der Werbung konfrontiert wird.
  • Des Weiteren sollten Sie Ihr Kind darüber informieren, dass mit Werbung auch möglicherweise Bezahlvorgänge verbunden sein könnten. So sollten zum Beispiel Kinder bis zum 12. Lebensjahr Käufe, Downloads oder Anmeldungen auf Social Media Seiten nur in Absprache mit ihren Eltern tätigen.
  • Eltern und Lehrpersonen sollten die Kinder und Jugendlichen unbedingt darüber aufklären, wie ein Influencer arbeitet, dass bei Influencern nicht Transparenz und Ehrlichkeit an erster Stelle stehen, sondern das Geldverdienen. Es ist wichtig, dass sich Ihr Kind darüber bewusst wird, dass die sozialen Medien nur einen kleinen Teil der realen Welt wiederspiegeln.
  • Für Sie als Eltern ist es besonders wichtig, dass Sie Ihr Kind zum Nachdenken anregen und bei möglichen Fragen als Ansprechperson zur Verfügung stehen. 25Bannour,K./Grabs, A./ Vogel, E.: Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Instagram, Pinterest und Co,Bonn 2018 26https://www.safersurfing.org/influencer-die-neuen-stars-im-kinderzimmer/ Zugriff am 16.9.19 27https://www.businessinsider.de/studie-so-ticken-influencer-2018-1 Zugriff am 16.9.19 28https://www.bvdw.org/fileadmin/bvdw/upload/studien/171128_IM-Studie_final-draft-bvdw_low.pdf Zugriff am 16.9.19 29https://influry.com/images/influry-influencer-studie-german.pdf Zugriff am 16.9.19 30https://m.tagesspiegel.de/berlin/die-influencer-industrie-wie-influencer-kinder-und-jugendliche-umgarnen/22601924.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F Zugriff am 16.9.19
  • Eltern sollten ihren Kindern so früh wie möglich ein starkes Selbstvertrauen vermitteln, um ein Vergleichen mit anderen Personen, nicht nur mit Influencern, vorzubeugen. Durch ein positives Selbstbild und positive Einflüsse durch Familie und Freunde, ist das Risiko, negative Effekte durch den Umgang mit Sozialen Netzwerken und Influencern abzubekommen, deutlich geringer.
  • Eltern sollten eine Abschottung ihrer Kinder vermeiden. Die Aufrechterhaltung persönlicher sozialer Kontakte ist enorm wichtig. Bauen die Kinder und Jugendlichen eine vermeidliche Freundschaft zu Internetstars auf und vernachlässigen dadurch ihre wirklichen Freunde, sollte dies unbedingt besprochen und geändert werden. 31https://www.elternguide.online/2019/03/12/mein-freund-der-influencer-parasoziale-beziehungen-bei-kindern-und-jugendlichen/ Stand 19.06.2019 32https://www.elternguide.online/2018/06/25/nein-das-ist-keine-krankheit-wie-influencer-jugendliche-beeinflussen/ Stand 19.06.2019 33https://www.zeit.de/digital/internet/2018-03/social-media-dak-studie-instagram-whatsapp-sucht-jugendliche Stand 19.06.2019 34Wegener: Medien, Aneignung & Identität (2008)

Studien im Überblick

Im folgenden Abschnitt sind alle oben aufgeführten Studien noch einmal kompakt zusammengefasst:

The People's Choice

Die Studie „The People’s Choice“ wurde 1944 von Paul Felix Lazarsfeld veröffentlicht und thematisiert die amerikanische Präsidentschaftswahl von 1940 zwischen dem Republikaner Willkie und den Demokraten Roosevelt. Analysiert wird: „How the voter makes up his mind in a presidential campaign“. Die Entstehung individueller Wahlentscheidungen und der Einfluss verschiedener Quellen, unter anderem der Medien, wurde mittels einer neuer Panel Methode analysiert. Dabei wurden sieben Mal in gewissen Abständen die gleichen Wähler befragt. Zu sehen war dabei der Einfluss von großen Reden und die hohe Bedeutung von Interaktionen mit den Wählern. 35https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-658-09923-7_3 Zugriff am 17.9.19

OSK-Studie

Die deutsche PR- und Kommunikationsagentur Oliver Schrott Kommunikation (kurz OSK) liefert zusammen mit concept m einen Influencer-Guide. Für die qualitative Studie wurden 40 Mediennutzer und 15 Influencer in psychologischen Tiefeninterviews befragt, bis die Studie alle wirksamen Motive und Einflussfaktoren zusammen hatte. Die Teilnehmer der Studie bildeten dabei einen Querschnitt aller Altersgruppen. Die Studie wurde 2018 in Berlin und Köln durchgeführt. 36https://www.osk.de/news/osk-veroeffentlicht-neuen-influencer-guide/ Zugriff am 17.9.19

Influry

Die Berliner Influencer Marketing-Plattform und -Software Influry GmbH veröffentlichte eine Studie über die „Bedeutung von Influencer Marketing in Deutschland 2017“. Die Influry-Studie analysiert die Situation der Werbegattung Influencer in Deutschland. Dafür wurden bundesweit 1604 Internetnutzer über 14 Jahren durch Goldmedia in einer Online-Befragung zu ihrem Informations- und Kaufverhalten über Social-Media-Kanäle befragt. 37https://influry.com/images/influry-influencer-studie-german.pdf Zugriff am 18.9.19

G+J

Die Studie von G+J untersucht in einem dreistufigen Studienmodell neben einer Grundlagenstudie im G+J medientrend Panel und qualitativen Interviews mit Marketing-Experten und Influencern erstmals eine direkte Wirkungsmessung über Social-Media-Kanäle der Influencer. Dabei wurden Follower direkt von den Influencern mit der Bitte um Teilnahme angesprochen. Grundlage für die 2017 durchgeführte Studie „Dos and Don’ts beim Influencer Marketing“ war zum einen die quantitative Basisbefragung von 932 Personen und zum anderen die qualitativen Experteninterviews mit 15 Marketing-Experten und 5 Influencern.  Die dritte Stufe bildeten 886 Personen, die über die sozialen Kanäle der Influencer eingebunden wurden. 38https://www.guj.de/news/neuigkeiten/neue-studie-von-g-j-ems-zeigt-erstmals-konkrete-wirkungseffekte-von-influencer-kampagnen-und-gibt-aufschluss-ueber-die-dos-and-donts-beim-influencer-marketing/ Zugriff am 18.9.19

Studie des Digitalverbands Bitkom

Grundlage der Studie ist eine Online-Umfrage, die von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt wurde. An der Studie haben 1212 Internetnutzer, darunter 1010 Social-Media-Nutzer, ab 14 Jahren teilgenommen und Fragestellungen zu verschiedenen Internetphänomenen beantwortet. Die Studie wurde im Jahr 2018 durchgeführt.

Studie Wavemaker

Die internationale Medienagentur Wavemaker hat zur Realitätswahrnehmung von Kindern unter dem Einfluss der Influencer eine qualitative Studie in Auftrag gegeben, die die Hypothese, Influencer wären in der Lage, einen Realitätsverlust bei Kindern zu bewirken, überprüfen sollte. Die Studie „Influencer 3.0“ analysierte die Wahrnehmung von 66 Menschen zwischen 11 und 23 Jahren, die regelmäßig soziale Netzwerke nutzen und unterschiedlichen Influencern folgen. 39https://www.wuv.de/marketing/einfluss_von_influencern_kann_zu_realitaetsverlust_fuehren Stand 19.06.2019

Quellen & Literatur

Onlinequellen: s.u.

Literatur: s.u.

Quellen   [ + ]

1. https://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-agentur/online-marketing-glossar/was-sind-influencer/Stand 1.9.2019
2. https://www.codingkids.de/wissen/was-bitteschoen-sind-eigentlich-diese-influencer Stand 30.8.2019
3. https://t3n.de/news/6-influencer-typen-studie-1067059/ Stand 1.9.2019
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